Aricept
Aricept
- In unserer Apotheke können Sie Aricept (donepezil) ohne Rezept kaufen; viele Anbieter und Online-Apotheken liefern deutschlandweit in 5–14 Tagen mit diskreter Verpackung — beachten Sie jedoch, dass Aricept offiziell verschreibungspflichtig ist und in vielen Ländern nur auf Rezept abgegeben wird.
- Aricept wird zur symptomatischen Behandlung der leichten, mittelgradigen und schweren Alzheimer-Demenz eingesetzt. Wirkmechanismus: reversibler Acetylcholinesterase-Hemmer, der den Acetylcholinspiegel im Zentralnervensystem erhöht.
- Übliche Dosierung: Beginn mit 5 mg einmal täglich; nach 4–6 Wochen bei Verträglichkeit Erhöhung auf 10 mg einmal täglich; bei moderat‑schwerer Demenz kann nach ≥3 Monaten bei 10 mg eine Steigerung auf 23 mg einmal täglich erfolgen (Maximaldosis 23 mg/Tag).
- Verabreichungsform: oral — Tabletten 5 mg, 10 mg, 23 mg; orodispersible Tabletten (ODT) 5 mg und 10 mg; in den USA zusätzlich transdermales Pflaster (Adlarity).
- Wirkbeginn: erste klinisch spürbare Effekte zeigen sich typischerweise nach einigen Wochen (häufig nach etwa 4–6 Wochen); volle oder maximale Wirkung kann länger dauern.
- Dauer der Wirkung: einmal tägliche Einnahme ausreichend, Wirkung hält über 24 Stunden an; pharmakologisch besteht eine lange Halbwertszeit (~70 Stunden), wodurch sich ein stabiler Plasmaspiegel einstellt.
- Alkohol-Warnung: Alkoholkonsum wird nicht empfohlen — Alkohol kann zentrale Nebenwirkungen (Schläfrigkeit, Schwindel) und gastrointestinale Beschwerden verstärken und die Verträglichkeit verschlechtern.
- Häufigste Nebenwirkung: Übelkeit und andere gastrointestinale Beschwerden (Durchfall, Erbrechen, Appetitverlust) sind am häufigsten; zudem können Schlafstörungen, Schwindel und Bradykardie auftreten.
- Möchten Sie Aricept ohne Rezept ausprobieren?
Kritische Warnhinweise & Einschränkungen
Basisinformationen Zu Aricept
- INN (International Nonproprietary Name): Donepezil.
- Markennamen In Deutschland: Aricept; generische Produkte unter Namen wie Donepezil Mylan, Donepezil Teva, Donepezil Zentiva und weitere.
- ATC Code: N06DA02 (Acetylcholinesterase‑Hemmer, Anti‑Dementiva).
- Darreichungsformen Und Stärken: Tabletten 5 mg, 10 mg, 23 mg; ODT 5 mg und 10 mg; transdermales Patch (Adlarity) in den USA.
- Hersteller In Deutschland: Originator Eisai; generikahersteller mit Vertrieb in Deutschland und EU sind unter anderem Mylan (Viatris), Teva, Sandoz/Novartis und Zentiva.
- Registrierungsstatus In Deutschland: Zulassung über EMA‑/nationale Verfahren; in allen Regionen verschreibungspflichtig (Rx).
- OTC/Rx‑Einstufung: Verschreibungspflichtig (Rx) — Abgabe nur mit gültigem Rezept.
Risikogruppen (Schwangere, ältere Menschen, multimorbide Patienten)
Viele Angehörige fragen, ob Aricept für jeden sicher ist.
Bei bekannter Überempfindlichkeit gegen Donepezil oder Piperidin‑Derivate besteht eine absolute Kontraindikation.
Schwangere und Stillende sollten Donepezil nach der Fachinformation vermeiden, da keine ausreichenden Daten vorliegen.
Hochbetagte oder multimorbide Patienten benötigen eine sorgfältige Nutzen‑Risiko‑Abwägung, insbesondere bei kardiovaskulären Erkrankungen.
Patienten mit Vorhofflimmern, AV‑Block oder Bradykardie sind gefährdet, da Donepezil Bradykardien und Synkopen auslösen kann.
Bei COPD oder Asthma kann die cholinerge Wirkung Atemwegsbeschwerden verschlechtern.
Patienten mit peptischer Ulkus‑Anamnese haben ein erhöhtes Risiko für gastrointestinale Blutungen unter Donepezil, besonders wenn zusätzlich NSAID eingenommen werden.
Bei Epilepsie besteht ein erhöhtes Risiko für Krampfanfälle; engmaschige Betreuung ist erforderlich.
Monitoring durch Hausarzt und Apotheker ist sinnvoll: Blutdruck, Puls, Gewichtsverlauf, Stuhlgang und bei Blutungszeichen Blutbild prüfen.
Im Zweifelsfall ist eine kardiologische oder geriatrische Rücksprache vor Therapiebeginn empfehlenswert.
Auswirkungen Auf Alltägliche Aktivitäten (Autofahren, Alkoholkonsum)
Patienten fragen häufig, ob sie nach der Einnahme Auto fahren dürfen.
Donepezil kann Schläfrigkeit, Schwindel und Sehstörungen verursachen, die das Reaktionsvermögen beeinträchtigen können.
Bei Auftreten solcher Symptome ist vom Führen von Fahrzeugen und dem Bedienen von Maschinen abzuraten.
Alkoholkonsum kann zentralnervöse Nebenwirkungen wie Sedierung verstärken und somit Sturzrisiken erhöhen.
Bei neuem Auftreten von Benommenheit, Unsicherheiten oder Sehproblemen sollte sofort der behandelnde Arzt oder die Apotheke kontaktiert werden.
Vorsicht ist besonders in den ersten Wochen nach Therapiebeginn oder Dosissteigerung geboten.
FAQ – „Darf Ich Nach Der Einnahme Auto Fahren?“
Kurzantwort: Bei individuell auftretender Schwindel‑ oder Schläfrigkeitsneigung nein.
Wenn keine relevanten Nebenwirkungen auftreten, ist vorsichtiges Fahren möglich, aber Eigenbeobachtung ist wichtig.
Bei neuen oder sich verschlechternden Symptomen sofort Arzt oder Apotheke informieren.
Notfallzeichen, bei denen sofort medizinische Hilfe nötig ist:
- Starke Bradykardie oder Synkopen.
- Starke Atemnot oder Bewusstseinsstörungen.
- Hinweise auf gastrointestinale Blutung (schwarzer Stuhl, Erbrechen mit Blut).
Grundlagen Der Anwendung
INN Und Handelsnamen (In Deutschland Verfügbare Präparate)
Der Wirkstoff heißt Donepezil (INN), in Osteuropa teilweise als donepezilum bezeichnet.
Als Markenprodukt ist Aricept bekannt und wird von Eisai vertrieben.
Auf dem deutschen Markt sind zudem mehrere Generika gelistet, z. B. Donepezil Mylan, Donepezil Teva und Donepezil Zentiva.
Erhältliche Darreichungsformen sind Tabletten (5 mg, 10 mg, 23 mg) und ODT‑Formen (5 mg, 10 mg), wie in der Fachinformation beschrieben.
Transdermale Patches sind in den USA als Adlarity verfügbar, nicht jedoch standardmäßig in Deutschland.
Rechtliche Einstufung (Rezeptpflicht, Apothekenpflicht – BfArM)
Donepezil ist in allen betroffenen Regionen verschreibungspflichtig.
In Deutschland erfolgt die Abgabe über öffentliche Apotheken oder registrierte Online‑Apotheken gegen gültiges Rezept.
Für die Verordnung kommen Hausarzt oder Neurologe infrage; E‑Rezept ist möglich und erleichtert die Nachversorgung.
Apotheker beraten zu Wirkstoffgleichwertigkeit, Einnahmezeitpunkt und möglicher Kostenübernahme durch GKV oder PKV.
Bei Online‑Bezug sollte stets geprüft werden, dass ein gültiges Rezept vorliegt.
| Darreichungsform | Stärken | Hersteller / Hinweise |
|---|---|---|
| Tabletten | 5 mg, 10 mg, 23 mg | Eisai (Aricept), Generika: Mylan, Teva, Sandoz, Zentiva |
| ODT (Lutschtablette) | 5 mg, 10 mg | Verfügbar bei Originator und einigen Generikaherstellern |
| Transdermales Patch | 5 mg, 10 mg (USA) | Adlarity (Corium) – in Deutschland nicht Standard |
Dosierungsleitfaden
Standarddosierung (E‑Rezept, Verordnung Durch Den Hausarzt)
Therapie beginnt üblicherweise mit 5 mg einmal täglich.
Nach 4–6 Wochen kann bei Verträglichkeit auf 10 mg einmal täglich erhöht werden, insbesondere bei milder bis moderater Alzheimer‑Demenz.
Bei moderat‑schwerer Erkrankung ist ein Schema 5 mg → 10 mg üblich; nach ≥3 Monaten auf 23 mg täglich steigerbar, wenn klinischer Nutzen besteht und Verträglichkeit gegeben ist.
Es sind keine parenteralen Formen verfügbar; orale Gabe ist Standard.
Die Fortführung der Behandlung erfolgt so lange, wie ein klinischer Nutzen dokumentiert werden kann.
Dosisanpassung Bei Begleiterkrankungen (Diabetes, Bluthochdruck)
Ältere Patienten benötigen in der Regel keine Dosisreduktion allein wegen des Alters.
Bei schwerer Leberinsuffizienz ist besondere Vorsicht geboten und eine individuelle Dosisanpassung sollte erwogen werden.
Bei Niereninsuffizienz wird meist keine Dosisanpassung empfohlen, jedoch ist engmaschiges Monitoring sinnvoll.
Bei kardiovaskulären Begleiterkrankungen, insbesondere AV‑Block oder Bradykardie, Rücksprache mit dem Kardiologen sinnvoll.
Patienten mit Diabetes oder Bluthochdruck sollten weiterhin ihre Standardtherapie fortführen; Blutdruck und Gewicht regelmäßig prüfen.
| Schweregrad | Startdosis | Typisches Vorgehen |
|---|---|---|
| Milde Alzheimer | 5 mg einmal täglich | Nach 4–6 Wochen Erhöhung auf 10 mg bei Verträglichkeit |
| Moderate Alzheimer | 5 mg → 10 mg | Monitoring, ggf. langfristig 10 mg |
| Moderat‑Schwer | 5 mg → 10 mg → ggf. 23 mg | Erhöhung auf 23 mg nach ≥3 Monaten bei Nutzen und Verträglichkeit |
FAQ – „Was Passiert, Wenn Ich Eine Dosis Vergesse?“
Sobald die vergessene Dosis bemerkt wird, diese einnehmen, sofern die nächste planmäßige Dosis noch nicht kurz bevorsteht.
Keine doppelte Dosis einnehmen, um eine vergessene Dosis auszugleichen.
Bei häufigem Vergessen den Arzt oder Apotheker informieren, um Einnahmehilfen oder andere Optionen zu besprechen.
- Start‑Checkliste Vor Therapie: EKG bei Herzvorgeschichte, Medikationscheck, GI‑Anamnese, Allergieabklärung, Blutbild bei Blutungsrisiko.
Wechselwirkungen
Lebensmittel Und Getränke (Kaffee, Alkohol, Milchprodukte)
Es gibt keine formale Einschränkung in Bezug auf Nahrungsmittel laut Fachinformation.
Koffein in Kaffee kann Schlafstörungen und Nervosität verstärken, die auch unter Donepezil auftreten können.
Alkohol kann sedierende Effekte verstärken und so Sturz‑ oder Unfallrisiken erhöhen.
Milchprodukte beeinflussen die Absorption von Donepezil nicht nennenswert und sind daher normalerweise unproblematisch.
Patienten sollten Alkohol vermeiden oder einschränken, bis die individuelle Verträglichkeit klar ist.
Häufige Arzneimittelwechselwirkungen (Blutdrucksenker, Diabetesmedikamente)
Interaktionen können sowohl die Wirksamkeit mindern als auch Nebenwirkungen verstärken.
Besonders relevant sind Anticholinergika, da sie den Effekt von Donepezil aufheben können.
Beta‑Blocker und bestimmte Antiarrhythmika können in Kombination mit Donepezil zu verstärkter Bradykardie führen.
NSAID erhöhen das Risiko gastrointestinaler Blutungen bei gleichzeitiger Gabe von Donepezil.
Enzyminduktoren oder ‑inhibitoren (z. B. manche Antikonvulsiva) können den Metabolismus von Donepezil beeinflussen.
| Interaktionstyp | Klinische Relevanz |
|---|---|
| Anticholinergika | Verminderte Wirksamkeit von Donepezil |
| Beta‑Blocker / Antiarrhythmika | Erhöhtes Risiko für Bradykardie und Synkope |
| NSAID | Erhöhtes Risiko für GI‑Blutungen |
| CYP‑Induktoren / ‑Inhibitoren | Veränderter Spiegel von Donepezil; Überwachung empfohlen |
- Medikamente mit hohem Interaktionsrisiko: Anticholinergika, Beta‑Blocker, NSAID, bestimmte Antikonvulsiva.
Hausarzt oder Apotheker prüfen stets die aktuelle Medikation inklusive OTC‑Präparate und pflanzlicher Produkte.
Erfahrungsberichte & Trends
Viele deutschsprachige Erfahrungsberichte berichten über leichte bis mäßige Verbesserungen der Alltagsfunktionen bei einigen Patienten.
Gleichzeitig werden Übelkeit, Schlafstörungen und gelegentliche Schwindelanfälle als häufige Nebenwirkungen genannt.
Seit 2022 ist eine verstärkte Nachfrage nach ODT‑Formulierungen zu beobachten, da diese das Schlucken erleichtern.
Der zunehmende Generikawettbewerb hat in Deutschland zu sinkenden Preisen geführt und die Verfügbarkeit verbessert.
Die Diskussion um den Nutzen der 23‑mg‑Erhaltungsdosis bleibt kontrovers und sollte individuell entschieden werden.
- Häufige Patientenanliegen: Verträglichkeit, Kostenübernahme durch GKV, Schluckbarkeit, Wirkung im Alltag.
- Was In Erfahrungsberichten Prüfen: Dosis, Behandlungsdauer, Begleittherapien, Alter und Komorbiditäten.
Individuelle Erfahrungen sind wertvoll, aber sie ersetzen nicht die fachärztliche Bewertung und die Evidenzlage.
Bezugs‑ Und Kaufmöglichkeiten
Aricept und generisches Donepezil sind in öffentlichen Apotheken und registrierten Online‑Apotheken in Deutschland erhältlich.
Bezug erfolgt rechtlich nur gegen Rezept; prüfen Sie bitte vor Bestellung die Rezeptpflicht.
In unserer Online‑Apotheke ist Aricept ohne Rezept erhältlich, mit diskreter Lieferung nach Deutschland in 5–14 Tagen.
GKV übernimmt in der Regel Kosten abhängig von Verordnung und AMNOG/G‑BA‑Bewertung; Zuzahlungen sind möglich.
Generika sind häufig günstiger als das Originatorprodukt, Preise variieren je nach Packungsgröße und Hersteller.
- Bezugswege: Hausarzt → E‑Rezept → Apotheke; stationäre Versorgung über Klinikärzte möglich.
| Produkt | Typisches Preisbeispiel (EUR) |
|---|---|
| Aricept (Originator) | Nicht angegeben (variiert nach Apotheke) |
| Donepezil Generikum | Häufig günstiger; genaue Preise vor Bestellung prüfen |
Sicherheitshinweis: Kein legaler Online‑Kauf ohne Rezept; bei Auslandskauf auf Zulassungsstatus und Packungsbeilage achten.
Wirkungsweise & Pharmakologie
Einfach Erklärt (Für Patienten)
Donepezil hemmt die Acetylcholinesterase im Gehirn und erhöht damit die Verfügbarkeit von Acetylcholin.
Durch die Erhöhung von Acetylcholin können Gedächtnisfunktionen und Alltagsfähigkeiten bei einigen Alzheimer‑Patienten verbessert werden.
Donepezil ist reversibel und zentral wirksam, es handelt sich also nicht um eine Heilung, sondern um eine symptomatische Therapie.
Medizinische Fachinformationen (BfArM-/EMA‑Daten)
ATC‑Einordnung: N06DA02, Acetylcholinesterase‑Hemmer.
Pharmakokinetisch wird Donepezil oral aufgenommen und über die Leber metabolisiert; bei schwerer Leberinsuffizienz ist Vorsicht geboten.
Die Fachinformation listet 5 mg als Startdosis, titrierbar auf 10 mg und ggf. 23 mg nach klinischer Bewertung.
| Parameter | Angaben |
|---|---|
| Wirkstoff | Donepezil |
| ATC | N06DA02 |
| Wirkmechanismus | Acetylcholinesterase‑Hemmung (reversibel, zentral) |
Anwendungsgebiete & Off‑Label‑Anwendungen
Zugelassene Indikation ist die Behandlung der leichten, moderaten und schweren Alzheimer‑Demenz.
Die Zulassung erfolgte in vielen Regionen nach EMA/FDA‑bzw. nationalen Verfahren.
Off‑Label‑Anwendungen können in Einzelfällen bei anderen Demenzformen wie Lewy‑Body‑Demenz diskutiert werden, die Evidenz ist jedoch begrenzt.
Eine off‑label Anwendung sollte interdisziplinär entschieden und dokumentiert werden.
Donepezil ist nicht für Kinder zugelassen, Sicherheit und Wirksamkeit sind in dieser Altersgruppe nicht etabliert.
- Zugelassene Indikationen: Leichte, moderate und schwere Alzheimer‑Demenz.
Regelmäßige Reevaluation des Nutzens durch den Hausarzt oder Neurologen ist empfohlen.
Wichtige Klinische Erkenntnisse
Randomisierte Studien zeigen symptomatische Verbesserungen in kognitiven Tests und Alltagsaktivitäten bei einigen Patienten.
Die Wirkung variiert individuell und ist keine Heilung, sondern eine Verzögerung bzw. Milderung von Symptomen.
Neuere Forschung bis 2024 untersucht Langzeitwirkung, Kombinationstherapien (z. B. mit Memantin) und Verträglichkeit bei multimorbiden Patienten.
Real‑World‑Daten aus europäischen Registern, einschließlich deutscher Zentren, liefern zusätzliche Evidenz zur Alltagstauglichkeit.
- Schlüsselergebnisse: Symptomlinderung für Manche, variable Effektstärke, Verträglichkeit entscheidend.
| Studienart | Ergebnis | Klinische Relevanz |
|---|---|---|
| RCTs | Modeste Verbesserung kognitiver Scores | Symptomatische Therapie, nicht kurativ |
| Real‑World | Variable Langzeitwirkung | Wichtigkeit von Monitoring und Patientenselektion |
Schwere Nebenwirkungen sind meldepflichtig an Arzneimittelkommission oder BfArM.
Vergleich Von Alternativen
Wichtige Alternativen sind Rivastigmin (Exelon), Galantamin (Reminyl) und Memantin (Namenda).
Rivastigmin ist zusätzlich transdermal als Patch verfügbar, was bei Schluckstörungen Vorteile bringt.
Galantamin hat zusätzlich nicotinerge Wirkungen, die für bestimmte Patienten relevant sein können.
Memantin ist ein NMDA‑Antagonist und wird häufig bei moderat‑schwerer Demenz kombiniert mit Cholinesterase‑Hemmern eingesetzt.
| Wirkstoff | Klasse | Formen | Typische NW | Besonderheit |
|---|---|---|---|---|
| Donepezil | Acetylcholinesterase‑Hemmer | Tabletten, ODT | Übelkeit, Bradykardie | Generika verfügbar |
| Rivastigmin | Acetylcholinesterase‑Hemmer | Kapseln, Patch | GI‑NW, lokale Reizung (Patch) | Patch‑Option |
| Galantamin | Acetylcholinesterase‑Hemmer | Tabletten, Lösung | GI‑NW, Schwindel | Nicotinergische Effekte |
| Memantin | NMDA‑Antagonist | Tabletten | Schwindel, Kopfschmerz | Kombination mit Donepezil möglich |
- Vor‑ und Nachteile: Auswahl abhängig von NW‑Profil, Komorbiditäten und Erstattungsstatus.
Häufig Gestellte Fragen (FAQ)
Die wichtigsten Fragen werden hier kurz beantwortet.
- Ist Aricept rezeptpflichtig? Ja, verschreibungspflichtig.
- Übernimmt die GKV die Kosten? Häufig ja, abhängig von G‑BA/AMNOG‑Bewertung und Verordnung.
- Wann einnehmen? Oft abends, nach ärztlicher Empfehlung.
- Generikawechsel möglich? Ja, Apotheker informiert zur Wirkstoffgleichheit.
- Was bei Nebenwirkungen? Arzt oder Apotheke kontaktieren; bei Alarmzeichen Notaufnahme.
- Welche Unterlagen mitbringen? Rezept, Medikationsplan, Allergien.
- Wer ist erster Ansprechpartner? Hausarzt, danach Apotheke; bei Notfällen Rettungsdienst.
- Wie lange behandeln? So lange Nutzen überwiegt und Verträglichkeit gegeben ist.
- Gibt es Kinderzulassung? Nein, nicht zugelassen.
- Sind ODT‑Formen besser bei Schluckstörungen? Ja, oft einfacher zu handhaben.
Empfohlene Visuelle Inhalte
Gute Visuals erhöhen Verständnis und Sicherheit für Patienten und Angehörige.
Vorgeschlagene Inhalte: Tabelle mit Dosierungsstufen (5→10→23 mg), Vergleichstabelle Aricept vs Generika vs Alternativen, Start‑Checkliste, Infografik Wirkmechanismus und Ablaufdiagramm E‑Rezept.
| Dosierung | Kontraindikationen |
|---|---|
| 5 mg → 10 mg → ggf. 23 mg | Bekannte Überempfindlichkeit gegen Donepezil/piperidin‑Derivate; schwere Leberinsuffizienz |
- Checkliste Vor Therapie: EKG, Blutbild bei GI‑Risiko, Medikationscheck, Allergieklärung, Patienteninformation.
Designhinweis: Packungsbeilage (Fachinformation) und BfArM‑Bulletins verlinken; barrierefreie Versionen für Angehörige anbieten.
Zulassung & Regulierung
Regulatorisch ist Donepezil weltweit zugelassen; FDA‑Zulassung seit 1996 für Alzheimer.
In der EU erfolgt die Zulassung über EMA‑ bzw. nationale Verfahren; das Medikament ist in Deutschland registriert.
G‑BA und AMNOG‑Verfahren bestimmen erstattungsrelevante Aspekte und Preisfestsetzung.
- Zuständige Institutionen: BfArM, EMA, G‑BA, IQWiG, AMNOG.
| Region | Zulassungsstatus |
|---|---|
| USA | FDA‑zugelassen |
| EU / Deutschland | National/EMA‑Verfahren; zugelassen |
Pharmakovigilanz‑Meldungen schwerer Nebenwirkungen sollten an BfArM erfolgen.
Lagerung & Handhabung
Tabletten sind bei Raumtemperatur zu lagern, empfohlen 15–30 °C.
Tabletten vor Feuchtigkeit und Hitze schützen und in der Originalverpackung aufbewahren.
Bei Reisen: Medikamente im Handgepäck mitführen und Originalrezept oder Ärztliche Bescheinigung dabeihaben.
Abgelaufene Medikamente über die Apothekenrücknahme entsorgen.
- Lagerungstipps: Lichtgeschützte, trockene Aufbewahrung; Blister erst kurz vor Einnahme öffnen.
- Reise‑Checkliste: Rezept/E‑Rezept, Medikationsplan, Temperaturversiegelung, Notfallkontakt.
Bei ODT‑Formen besondere Vorsicht vor Feuchtigkeit; geöffnete Blister nicht in feuchter Umgebung lagern.
Hinweise Zur Richtigen Anwendung
Praktische Tipps erleichtern die Alltagstauglichkeit der Therapie.
Einnahme möglichst täglich zur gleichen Zeit, häufig abends nach dem Abendessen empfohlen.
Hausarzt und Apotheker koordinieren den Medikationsplan und überwachen Nebenwirkungen wie Gewichtsverlust oder Erbrechen.
Angehörige sollten Wirkungen und Nebenwirkungen dokumentieren und das Medikament zu Arztterminen mitbringen.
- Start‑ und Follow‑up‑Checkliste: Basismessungen vor Therapiebeginn, Kontrolle nach 4–6 Wochen, Reevaluation nach 3 Monaten vor Dosissteigerung.
- Wann Notfall: Schwere Atemprobleme, Bewusstseinsverlust, starke Bradykardie oder Hinweise auf GI‑Blutung.
Rolle von Hausarzt und Apotheker: Erstkontakt, Überwachung, Beratung zum Generikawechsel und Abrechnung mit GKV/PKV.
Lieferung In Deutschland
| Stadt | Region | Lieferzeit |
|---|---|---|
| Berlin | Berlin | 5–7 Tage |
| Hamburg | Hamburg | 5–7 Tage |
| München | Bayern | 5–7 Tage |
| Köln | Nordrhein‑Westfalen | 5–7 Tage |
| Frankfurt Am Main | Hessen | 5–7 Tage |
| Stuttgart | Baden‑Württemberg | 5–7 Tage |
| Düsseldorf | Nordrhein‑Westfalen | 5–7 Tage |
| Dortmund | Nordrhein‑Westfalen | 5–9 Tage |
| Essen | Nordrhein‑Westfalen | 5–9 Tage |
| Bremen | Bremen | 5–9 Tage |
| Leipzig | Sachsen | 5–9 Tage |
| Dresden | Sachsen | 5–9 Tage |
| Hannover | Niedersachsen | 5–9 Tage |
| Nürnberg | Bayern | 5–9 Tage |