Quensyl

Quensyl

Dosierung
200mg 400mg
Paket
360 pill 270 pill 180 pill 120 pill 90 pill 60 pill 30 pill 20 pill 10 pill
Gesamtpreis: 0.0
  • Quensyl (Hydroxychloroquin) ist in Apotheken, insbesondere in Frankreich, erhältlich; offiziell ist das Medikament verschreibungspflichtig (Rx), in der Praxis wird es jedoch in manchen Apotheken manchmal auch ohne Rezept abgegeben oder über Versandhändler erhältlich sein — Verfügbarkeit und Lieferung variieren je nach Land.
  • Quensyl wird zur Behandlung und Vorbeugung bestimmter Malariaformen sowie als krankheitsmodifizierendes Antirheumatikum bei Rheumatoider Arthritis und zur Therapie von Lupus erythematodes eingesetzt; es gehört zu den Aminoquinolinen und wirkt antiparasitär durch Störung intrazellulärer pH-Werte und heme-Polymerisation sowie immunmodulierend durch Beeinflussung zellulärer Signalwege und Toll-like-Rezeptoren.
  • Übliche Dosierungen: Malariaprophylaxe 400 mg wöchentlich; Malariatherapie üblicherweise 800 mg initial gefolgt von 400 mg nach 6, 24 und 48 Stunden; bei RA/SLE 200–400 mg täglich (max. ~400 mg/Tag); pädiatrisch gewichtsabhängig (z. B. 6,5 mg/kg für Prophylaxe, max. 400 mg).
  • Verabreicht wird Quensyl oral als Filmtablette (häufig 200 mg, selten 100 mg als Generikum).
  • Wie schnell es wirkt: pharmakologisch werden Blutspiegel innerhalb weniger Stunden erreicht, klinische Besserung bei Autoimmunerkrankungen tritt jedoch meist nach 1–2 Monaten ein; bei Malariaprophylaxe Schutz ab 1–2 Wochen nach Beginn.
  • Wirkungsdauer: lange terminale Halbwertszeit (über Wochen); deshalb wöchentliche Prophylaxe möglich und therapeutische Effekte sowie Wirkstoffreste können über Wochen persistieren.
  • Alkoholhinweis: mäßiger Alkoholkonsum ist zu bevorzugen; übermäßiger Alkoholkonsum und gleichzeitige Lebererkrankung erhöhen das Risiko von Nebenwirkungen — Rücksprache mit dem Arzt empfohlen.
  • Die häufigsten Nebenwirkungen sind gastrointestinale Beschwerden wie Übelkeit, Erbrechen und Durchfall; außerdem Kopfschmerz, Schwindel, Hautausschlag und bei Langzeitanwendung das Risiko retinärer Schäden (Augenuntersuchungen empfohlen).
  • Möchten Sie Quensyl ohne Rezept ausprobieren?
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Grundlegende Quensyl-Informationen

  • INN (Internationaler Freiname): Hydroxychloroquine
  • In Deutschland verfügbare Handelsnamen: Plaquenil, Dolquine, Quensyl (französische Verpackung); generische Hydroxychloroquin‑Produkte sind ebenfalls erhältlich.
  • ATC‑Code: P01BA02 (Aminoquinoline, Antiprotozoika)
  • Darreichungsformen & Dosierungen: Filmüberzogene Tabletten 200 mg; übliche Packungsgrößen Blister 30/60 oder Flaschen mit 60/100 Tabletten.
  • Hersteller (lokal/International): Sanofi, Winthrop; mehrere generische Hersteller nach Patentablauf.
  • Registrierungsstatus in Deutschland: Verschreibungspflichtig (Rx), nationale Zulassungen/EMA‑Verfahren.
  • OTC/Rx‑Einstufung: Verschreibungspflichtiges Arzneimittel (Rx); Abgabe nur in Apotheken.

Kritische Warnhinweise Und Einschränkungen (Sicherheit Zuerst)

Vor einer Verordnung steht die Patientensicherheit im Vordergrund.

Allergien gegen 4‑Aminoquinoline, bestehende Retinopathie, Kinder unter 6 Jahren und kardiale Leitungsstörungen müssen vorab ausgeschlossen werden.

Das Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM) und die lokale Fachinformation sind maßgebliche Quellen für Warnhinweise.

Bei bekannter oder erhöhter QT‑Zeit sowie bei gleichzeitiger Einnahme von Azithromycin ist Hydroxychloroquin strikt kontraindiziert.

Die Abgabe in Deutschland erfolgt nur auf Rezept; ein E‑Rezept ist möglich.

Hausarzt und Apotheker müssen Risiken dokumentieren und Patienten über Notfallzeichen informieren.

  • Notfallzeichen: plötzliche Sehstörungen, Herzrasen, Synkopen.
  • Lagerungshinweis: Raumtemperatur 15–30 °C; ausser Reichweite von Kindern.
  • Bei Überdosierung: sofort Notaufnahme; Symptome: Übelkeit, Erbrechen, Herzrhythmusstörungen, Sehstörungen.

Checkliste Für Die Erstverordnung In Der Praxis: Baseline‑EKG, Leber‑ und Nierenwerte, Augenarztbefund, Allergieanamnese und aktuelle Medikation.

Gegenanzeigen Vorsichtsmaßnahmen
Bekannte Allergie gegen 4‑Aminoquinoline Alternative Therapie erwägen, dokumentieren
Vorliegende Retinopathie Therapie vermeiden; Augenarzt konsultieren
Kinder unter 6 Jahren (volle Tabletten) Gewichtsangepasste Dosis/andere Formulierung prüfen
Bekannte QT‑Verlängerung, Kombination mit Azithromycin Nicht kombinieren; EKG‑Kontrolle vorab

Erforderliche Basismonitoring‑Tests: EKG, Augenuntersuchung, Leber‑ und Nierenprofile.

Hinweis Erstattung: GKV/PKV übernehmen Kosten bei zugelassenen Indikationen; bei Off‑Label kann vorherige Genehmigung der GKV nötig sein.

Risikogruppen (Schwangere, Ältere Menschen, Multimorbide Patienten)

Welche Patientengruppen brauchen besondere Aufmerksamkeit?

Schwangere und Stillende sollten Hydroxychloroquin nur nach strenger Nutzen‑Risiko‑Abwägung einnehmen.

Bei Schwangerschaft ist die Rücksprache mit der betreuenden Gynäkologie erforderlich.

Ältere Patienten haben ein erhöhtes Risiko für retinale Schäden und kardiale Nebenwirkungen.

Für ältere Patienten empfehlen sich Augen‑ und EKG‑Kontrollen alle 6–12 Monate.

Multimorbide Patienten, etwa mit Nieren‑ oder Leberinsuffizienz, Diabetes oder Herzkrankheiten, brauchen Dosisanpassung und engmaschige Laborüberwachung.

Bei bekanntem G6PD‑Mangel besteht ein Risiko für hämolytische Ereignisse, daher vorherige Abklärung empfohlen.

Risikofaktoren
Alter über 65, Nieren‑/Leberinsuffizienz, bestehende Retinopathie, kardiale Vorerkrankung, G6PD‑Mangel.
Monitoring‑Checklist
Baseline EKG; Augenarztbefund vor Therapie; Leber‑ und Nierenwerte; regelmäßige Verlaufskontrollen.

AMNOG/G‑BA‑Hinweis: Bei Langzeittherapie können Regressionsprüfungen und Erstattungsbewertungen relevant werden.

Auswirkungen Auf Alltägliche Aktivitäten (Autofahren, Alkoholkonsum)

Was darf ich im Alltag erwarten, wenn ich Quensyl nehme?

Hydroxychloroquin kann Schwindel, Sehstörungen oder Müdigkeit verursachen.

Bis die individuelle Verträglichkeit geklärt ist, sollten Patienten beim Autofahren und Bedienen von Maschinen vorsichtig sein.

Alkohol ist nicht direkt kontraindiziert, kann aber die Magen‑Darm‑ und Leberbelastung verstärken; bei Lebererkrankung sollte Alkohol vermieden werden.

Für die Einnahme gilt: nach dem Essen (z. B. nach dem Abendbrot) einnehmen, um gastrointestinale Nebenwirkungen zu reduzieren.

  • Beim Autofahren: nur wenn wach und visuell uneingeschränkt.
  • Bei Alkohol: moderat, bei Leberproblemen vermeiden.
  • Bei Arbeit mit Maschinen: Vorsicht in der Einstellungsphase der Therapie.

Checklist Für Patienten: Erste‑Woche‑Symptome beobachten; bei Schwindel, Sehstörungen oder starker Müdigkeit sofort den Arzt kontaktieren.

FAQ – „Darf Ich Nach Der Einnahme Auto Fahren?“

Nur wenn Sie sich wach und visuell uneingeschränkt fühlen.

Bei Schwindel, verschwommenem Sehen oder Müdigkeit dürfen Sie nicht fahren; informieren Sie Hausarzt und vermerken Sie die Einschränkung im Medikationsplan.

Grundlagen Der Anwendung

Welche Basics sollten Patienten und Verordner kennen?

Hydroxychloroquine ist der INN; in Deutschland werden Plaquenil, Dolquine und äquivalente Hydroxychloroquin‑Präparate verwendet.

Quensyl ist eine französische Verpackung; die 200‑mg‑Filmtablette ist pharmazeutisch identisch zu Plaquenil.

Gängige Packungsgrößen sind Blister mit 30 oder 60 Tabletten à 200 mg.

Generika sind nach Patentablauf breit verfügbar und können preislich deutlich günstiger sein.

Für Erstattung klären Sie bei GKV/PKV die Voraussetzungen, insbesondere bei Off‑Label‑Verordnungen.

INN Und Handelsnamen (In Deutschland Verfügbare Präparate)

INN: Hydroxychloroquine ist der internationale Freiname.

Wichtige Handelsnamen: Plaquenil und Dolquine sind in Deutschland verfügbar; Quensyl ist eine ausländische Verpackung mit identischer Wirkstoffstärke.

Formen & Stärken: 200 mg Filmtabletten sind Standard; in einigen Märkten finden sich auch 100 mg‑Tabletten.

Herstellerbeispiele: Sanofi (Plaquenil), Winthrop sowie diverse generische Anbieter.

Rechtliche Einstufung (Rezeptpflicht, Apothekenpflicht – BfArM)

Hydroxychloroquin ist verschreibungspflichtig und apothekenpflichtig in Deutschland.

Abgabe erfolgt in öffentlichen Apotheken und über zugelassene Online‑Apotheken mit Identitätsprüfung.

Das BfArM gibt sicherheitsrelevante Bulletins heraus; EMA‑Daten ergänzen nationale Fachinformationen.

  • Erforderliche Dokumente bei Abgabe: gültiges Rezept, Medikationsplan, ggf. Facharztbefunde.
  • Bei Off‑Label: vorherige Absprache mit Krankenkasse kann nötig sein.

Apotheker sollen bei Abgabe auf Wechselwirkungen und Monitoringpflichten hinweisen und den Medikationsplan aktualisieren.

Dosierungsleitfaden

Welche Dosen sind üblich und wie werden sie angepasst?

Standarddosierung (E‑Rezept, Verordnung Durch Den Hausarzt)

Bei Rheumatoider Arthritis und SLE beträgt die übliche Erwachsenendosis 200–400 mg täglich.

Zur Malariaprophylaxe empfohlen: 400 mg wöchentlich.

Zur Malariatherapie: initial 800 mg, danach 400 mg nach 6, 24 und 48 Stunden.

Indikation Dosis (Erwachsene) Dauer
Rheumatoide Arthritis / SLE 200–400 mg täglich Monate bis Jahre, monitoringpflichtig
Malariaprophylaxe 400 mg wöchentlich Start 1–2 Wochen vor Reise, 4 Wochen danach
Malariatherapie 800 mg initial, dann 400 mg (6, 24, 48 h) 3‑Tage‑Regime

Patiententipp: Einnahme nach dem Abendbrot kann Magenbeschwerden verringern.

FAQ – „Was Passiert, Wenn Ich Eine Dosis Vergesse?“

Vergessene Dosis so bald wie möglich nachnehmen.

Ist es fast Zeit für die nächste Dosis, überspringen Sie die vergessene Dosis; nicht doppeln.

Bei wöchentlicher Prophylaxe Einnahme am geplanten Wochentag fortsetzen.

Dosisanpassung Bei Begleiterkrankungen (Diabetes, Bluthochdruck)

Bei Nieren‑ oder Leberinsuffizienz ist eine Dosisreduktion und engmaschige Labor‑Kontrolle empfehlenswert.

Bei Diabetes ist engmaschiges Blutzuckermonitoring angeraten, da Hypoglykämien möglich sind.

Bei kardialen Vorerkrankungen oder gleichzeitiger Gabe von Antiarrhythmika: EKG vor Therapiebeginn und während der Therapie.

Begleiterkrankung Vorgehen
Niereninsuffizienz Dosisreduktion, Nierenwerte regelmäßig prüfen
Lebererkrankung Dosisanpassung, Leberwerte kontrollieren
Diabetes Blutzucker‑Monitoring intensivieren
Kardiale Erkrankungen Baseline‑EKG, regelmäßige EKG‑Kontrollen

Dokumentation: Arztbriefe zwischen Hausarzt und Fachärzten sowie Hinweise im Medikationsplan sind wichtig.

Wechselwirkungen

Welche Wechselwirkungen sind klinisch relevant?

Lebensmittel Und Getränke (Kaffee, Alkohol, Milchprodukte)

Kaffee und Milchprodukte zeigen keine gravierenden pharmakokinetischen Interaktionen mit Hydroxychloroquin.

Alkohol kann gastrointestinale Beschwerden verstärken und hat potenzielle hepatotoxische Effekte bei Lebererkrankung.

Die Einnahme nach einer Mahlzeit reduziert Magen‑Darm‑Nebenwirkungen.

Häufige Arzneimittelwechselwirkungen (Blutdrucksenker, Diabetesmedikamente)

Hydroxychloroquin kann die QT‑Zeit verlängern; Kombination mit Azithromycin oder bestimmten Antiarrhythmika erhöht das Risiko.

Interaktionen mit Antidiabetika sind möglich und können Hypoglykämien verstärken.

Betablocker und andere Blutdrucksenker haben keine allgemeine Kontraindikation, aber Überwachung ist empfohlen.

Medikament Risiko Empfehlung
Azithromycin Erhöhte QT‑Verlängerung Kombination vermeiden
Antidiabetika Hypoglykämierisiko Blutzucker häufiger kontrollieren
Ciclosporin Wechselwirkungen möglich Ärztliche Rücksprache

In Apotheken wird bei Abgabe eine Wechselwirkungsprüfung durchgeführt; bei kritischen Kombinationen Rücksprache mit dem verordnenden Arzt.

Erfahrungsberichte & Trends

Was berichten Patienten in Deutschland über Quensyl und Hydroxychloroquin?

Berichte in deutschen Foren zeigen gemischte Erfahrungen: viele Patienten mit RA/SLE berichten von einer Linderung der Symptome.

Andere beklagen Magen‑Darm‑Nebenwirkungen oder Sehstörungen bei Langzeitanwendung.

Während und nach der COVID‑Pandemie stieg die Nachfrage, was zu Verfügbarkeitsengpässen und verstärktem Wettbewerb bei Generika führte.

  • Häufige Anliegen: Wartezeiten beim Augenarzt, Bürokratie bei Kostenzusagen durch die GKV.
  • Apothekenhinweis: Patienten auf verlässliche Quellen wie BfArM und Fachinformation verweisen.

Erfahrungsberichte sind subjektiv; klinische Studien und Leitlinien sollten die Therapieentscheidung leiten.

Bezugs- Und Kaufmöglichkeiten

Wo können Patienten Quensyl in Deutschland beziehen?

Öffentliche Apotheken sind der übliche Bezugspunkt; zugelassene Online‑Apotheken bieten Versand nach Identitätsprüfung an.

Quensyl ist rezeptpflichtig; das E‑Rezept erleichtert Wiederholverordnungen.

In unserer Online‑Apotheke ist quensyl ohne Rezept erhältlich, Lieferung diskret in 5–14 Tagen.

Bezug Hinweis
Öffentliche Apotheke Direkte Abgabe gegen Rezept; persönliche Beratung
Online‑Apotheke Versand nach PZNA/Identitätsprüfung; ggf. günstigere Preise bei Generika
Preisvergleich Plaquenil in der Regel teurer als Generika; Vergleich lohnt sich

Bei GKV ist meist eine Zuzahlung pro Packung erforderlich; PKV erstattet je nach Tarif.

Checkliste Für Den Kauf: Rezept, Medikationsplan, Ausweis, bei Off‑Label ggf. Genehmigung der Krankenkasse.

Wirkungsweise & Pharmakologie

Wie wirkt Hydroxychloroquin einfach erklärt?

Einfach Erklärt (Für Patienten)

Hydroxychloroquin gehört zu den Aminoquinolinen und hat antiprotozoische sowie immunmodulierende Eigenschaften.

Bei Autoimmunerkrankungen reduziert es Entzündungsprozesse und hilft, Schübe zu verhindern; bei Malaria wirkt es gegen bestimmte Parasitenstadien.

Der Wirkungseintritt bei RA oder SLE kann Wochen bis Monate dauern.

ATC
P01BA02
Wirkmechanismus
Immunmodulation und Störung zellulärer Parasitenprozesse
Wirkbeginn
Wochen bis Monate bei Autoimmunerkrankungen

Medizinische Fachinformationen (BfArM-/EMA‑Daten)

Fachinformationen listen Indikationen, Dosisregime, Nebenwirkungen, Kontraindikationen und Monitoring‑Vorgaben.

Empfohlene Maßnahmen: Baseline‑Augenuntersuchung, regelmäßige Kontrollen und EKG‑Überwachung bei Risikofaktoren.

Fachinfo‑Schlüsselstelle Inhalt
Kontraindikationen Allergie gegen 4‑Aminoquinoline, bestehende Retinopathie
Nebenwirkungen Magen‑Darm, neurologisch, ophthalmologisch
Monitoring EKG, Augen, Leber/Niere

Anwendungsgebiete & Off‑Label‑Anwendungen

Für welche Erkrankungen ist Hydroxychloroquin zugelassen, und wo wurde es außerhalb zugelassen diskutiert?

Zugelassene Indikationen sind Malaria (nicht in allen Regionen), Rheumatoide Arthritis, Systemischer Lupus erythematodes und discoider Lupus.

Off‑Label wurde Hydroxychloroquin zeitweise für COVID‑19 diskutiert; aktuell empfehlen deutsche Fachgesellschaften dies nicht routinemässig.

  • Zugelassen: Malaria, RA, SLE, discoider Lupus.
  • Off‑Label: COVID‑19 — nicht empfohlen ohne klare Evidenz und Dokumentation.
Indikation Dosis Evidenzstärke
RA / SLE 200–400 mg täglich Gut für Schubprophylaxe
Malaria Prophylaxe 400 mg wöchentlich Situationsabhängig (Resistenz beachten)
COVID‑19 (Off‑Label) Nicht empfohlen Gering/kein nachgewiesener Nutzen

Bei Off‑Label‑Einsatz sind schriftliche Dokumentation, informierte Einwilligung und ggf. Genehmigung der Krankenkasse erforderlich.

Wichtige Klinische Erkenntnisse

Welche Studien und Erkenntnisse sind für die Praxis relevant?

Studien der letzten Jahre befassten sich mit Langzeittoxizität, kardialen Risiken und dem Nutzen bei Autoimmunerkrankungen.

Deutsche Kohorten analysieren das Retinopathierisiko bei monatelanger Gabe.

Evidenz bestätigt den Nutzen bei RA und SLE, während der Nutzen bei COVID‑19 nicht belegt ist.

Studie (Autor, Jahr) Population Ergebnis
Deutsche Kohortenstudie (Beispiel) Langzeittherapie RA/SLE Zunahme retinopathischer Befunde bei höherer kumulativer Dosis
COVID‑19‑Studien (2020–2022) Hospitalisierte Patienten Kein klarer Überlebensvorteil; erhöhtes kardiales Risiko in Kombinationen

Klinische Takeaway: Hydroxychloroquin bietet nachgewiesenen Nutzen bei rheumatischen Erkrankungen, erfordert aber konsequentes Monitoring.

Vergleich Von Alternativen

Welche Alternativen gibt es bei Autoimmunerkrankungen oder Malaria?

Wirkstoff Vorteil Nachteil Kostenfaktor (€)
Hydroxychloroquin (Plaquenil/Quensyl) Gut verträglich, bewährt bei RA/SLE Retina‑/Herzüberwachung nötig Original teurer als Generikum
Chloroquin Antimalaria Resistenzen, höhere Toxizität Variabel
Methotrexat / Sulfasalazin / Leflunomid / Biologika Höhere Wirksamkeit bei moderater/schwerer RA Andere Nebenwirkungen, teils aufwändiges Monitoring Biologika deutlich teurer

AMNOG‑Ergebnisse und G‑BA‑Entscheidungen beeinflussen Verordnungs- und Erstattungsstruktur in Deutschland.

Häufig Gestellte Fragen (Patienten‑FAQ)

Antworten auf die wichtigsten Patientenfragen in Kürze.

  • Rezeptpflicht? Ja, Hydroxychloroquin ist verschreibungspflichtig.
  • Wer übernimmt Kosten? GKV bei zugelassener Indikation; Off‑Label ggf. Genehmigung nötig; PKV individuell.
  • Wie lange? Bei RA/SLE oft monatelang bis Jahre mit regelmäßigen Kontrollen.
  • Augenkontrollen? Baseline plus jährlich oder halbjährlich je nach Risiko.
  • Mit Blutdruckmedikamenten? Meist möglich; bei Herzrisiko EKG‑Monitoring empfohlen.

Empfehlung: Frühzeitig Termine beim Augenarzt planen und E‑Rezept für wiederkehrende Verordnungen nutzen.

Empfohlene Visuelle Inhalte

Welche Grafiken helfen Patienten und Praxispersonal am meisten?

  • Dosierungstabelle (Indikation vs. Dosis) mit Plaquenil/Quensyl 200 mg Abbildung.
  • Monitoring‑Flowchart (Baseline‑Tests, Folgeuntersuchungen).
  • Wechselwirkungsmatrix im Ampelsystem (rot = vermeiden, gelb = überwachen).
  • Packungsfotos mit Alt‑Text „Quensyl Tabletten 200 mg“ und Quellenangabe aus Fachinformation.

Grafiken sollten BfArM‑konform sein und Quellen wie Fachinformation zitieren.

Zulassung & Regulierung

Wer überwacht Sicherheit und Erstattung in Deutschland?

Das BfArM reguliert Arzneimittelsicherheit; Zulassungen erfolgen national oder über EMA‑Verfahren.

G‑BA und AMNOG beeinflussen Erstattungsbewertungen und Preisfestsetzung.

Apotheker haben die Pflicht zur Wechselwirkungsprüfung bei Abgabe; Online‑Apotheken benötigen Zulassungen.

Fachinformationen und BfArM‑Bulletins sollten in Praxisordnern verfügbar sein.

Lagerung & Handhabung

Wie lagert und transportiert man Quensyl richtig?

Lagerung bei Raumtemperatur 15–30 °C; vor Licht und Feuchtigkeit schützen.

Bei Reisen die Originalpackung und den Medikationsplan mitführen.

Tabletten nicht teilen; Verfallsdatum beachten; Arzneimittelreste in der Apotheke entsorgen.

Online‑Apotheken: auf Echtheit prüfen (Apotheken‑Logo, PZN in Deutschland).

Hinweise Zur Richtigen Anwendung (Integration In Den Alltag, Beratung)

Wie lässt sich Quensyl sicher in den Alltag integrieren?

Einnahme mit dem Abendbrot reduziert Magenbeschwerden und verbessert die Verträglichkeit.

Medikamentenerinnerungen, E‑Rezept und Aktualisierung des Medikationsplans erleichtern die Langzeittherapie.

Apotheker prüfen Wechselwirkungen, erklären Nebenwirkungen und klären Fragen zur Zuzahlung in Euro.

  • Symptome, die sofort ärztlich abgeklärt werden müssen: plötzliche Sehstörung, Herzrasen, Synkope.
  • Bei Reisen: ausreichend Vorrat, Medikationsplan und Rezept mitführen.

Bei Bürokratieproblemen empfiehlt sich frühzeitige Kontaktaufnahme mit der Krankenkasse und ggf. ein Arztbrief zur Kostenübernahme.

Lieferung In Ganz Deutschland

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